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Vogelgrippe: Massnahmen gegen die Ausbreitung der Vogelgrippe

Im Zürcher Unterland sind in einer Hobby-Geflügelhaltung Hühner an einer hochansteckenden Variante der Vogelgrippe erkrankt und gestorben. Nun gilt es, eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Dafür sind in den Gemeinden rund um den Seuchenbetrieb strenge Massnahmen umzusetzen. Zudem hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) zusammen mit den Kantonen Vorkehrungen getroffen, die das ganze Mittelland betreffen.

Geflügelhaltende in diesen Zonen müssen strenge Schutz- und Hygienemassnahmen einhalten. Das Veterinäramt des Kantons Zürich hat in einer Allgemeinverfügung vom 26. November 2021 die Massnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung festgelegt. Die Massnahmen treten ab dem 29. November 2021 in Kraft und gelten vorerst bis am 31. Januar 2022.

ln der Überwachungszone sind folgende Massnahmen einzuhalten:

  1. Hausgeflügel und andere in Gefangenschaft gehaltene Vögel müssen in Stallungen oder in Haltungssystemen mit überstehenden, dichten Abdeckungen nach oben sowie vogelsicheren Seitenbegrenzungen gehalten werden (geschlossene Wintergärten).
  2. Tierhalterinnen und Tierhalter müssen das Auftreten unklarer oder gehäufter Todesfälle und gehäuft kranke Tiere dem Veterinäramt unverzüglich melden, welches die Abklärung des Verdacht auf Vogelgrippe festlegt.
  3. Es ist verboten, empfängliche Tiere in die Schutzzone und während der ersten 7 Tage in die Überwachungszone zu verbringen, ausgenommen ist der Transit auf der Hauptstrasse. Ausnahmen müssen vom Veterinäramt bewilligt sein. d. Tiere der empfänglichen Arten dürfen die Schutzzone oder die Überwachungszone nicht verlassen. Dabei gilt:
  • dass in Gefangenschaft gehaltene Vögel, die als Gefährten im Haushalt gehalten werden und keinen Kontakt zu Vögeln anderer Bestände haben (Heimtiervögel), durch ihre Halterin oder ihren Halter bis zu einer Anzahl von fünf Vögeln verstellt werden dürfen;
  • dass andere Ausnahmen vom Veterinäramt bewilligt sein müssen und dieses die notwendigen Abklärungen dazu festlegt (2.8. Laboruntersuchung).
  1. Tierhalterinnen und Tierhalter müssen eine Tierbestandskontrolle seit dem 1. November 2021 führen mit dem aktuellen Tierbestand sowie allen Zu- und Abgängen, einschliesslich des Grunds des Abgangs.
  2. Transportmittel müssen nach der Beförderung von Hausgeflügel und anderen in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln unverzüglich gereinigt und nach amtlicher Anweisung desinfiziert werden.
  3. Konsumeier dürfen nicht in die oder aus der jeweiligen Zone verbracht werden. Dabei gilt:
  • Eine generelle Ausnahme für das Verbringen in die Zonen von Konsumeiern, wenn sie ausserhalb der Überwachungszone produziert wurden und für den direkten Verkauf bestimmt sind.
  • Weitere Ausnahmen müssen vom Veterinäramt bewilligt sein.
  1. Mist von Geflügel darf nur innerhalb der jeweiligen Zone und innerhalb der Schweiz ausgebracht werden. Ausnahmen müssen vom Veterinäramt bewilligt sein.
  2. Veranstaltungen, Ausstellungen und Ähnliches mit Hausgeflügel und anderen in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln sind verboten.

 

Als Kontrollgebiet für den Kanton Zürich gilt der Uferstreifen von 1 km entlang des Rheins, der Limmat und der Reuss sowie um den Zürichsee, den Greifensee und den Pfäffikersee. lm Kontrollgebiet gelten gemäss Absprache zwischen den kantonalen Veterinärdiensten sowie dem BLV die nachfolgenden Vorschriften:

  1. Damit Kontakte zwischen Hausgeflügel und Wildvögeln vermieden werden; muss Hausgeflügel so gefüttert und getränkt werden, dass die Futter- und Tränkestellen nicht für Wildvögel zugänglich sind.
  2. Gänse- und Laufvögel müssen getrennt vom übrigen Hausgeflügel gehalten werden.
  3. Wasserbecken, die für gewisse Hausgeflügelarten aus Tierschutzgründen vorgeschrieben sind, müssen ausreichend vor wildlebenden Wasservögeln abgeschirmt werden.
  4. Wenn Auslaufflächen weiterhin genutzt werden, sind sie mit einem Netz mit höchstens 4 cm Maschenweite abzudecken.
  5. ln Geflügelhaltungen müssen Hygienemassnahmen im Seuchenfall angewendet werden. Für Geflügelhaltungen mit über 100 Tieren ist eine Hygiene-Schleuse einzurichten. Für Kleinhaltungen wird die Einrichtung einer Hygieneschleuse empfohlen.
  6. Märkte, Ausstellungen und ähnliche Veranstaltungen, an denen Geflügel aufgeführt wird, sind verboten.

Können die Auflagen nach lit. a-d nicht eingehalten werden, so darf das Hausgeflügel im Kontrollgebiet nur in geschlossenen Ställen oder in anderen geschlossenen Haltungssystemen mit einer überstehenden, dichten Abdeckung nach oben sowie vogelsicheren Seitenbegrenzungen gehalten werden. Die Mindestanforderungen an die Haltung von Geflügel nach der Tierschutzverordnung müssen dabei jederzeit gewährleistet sein.

 

Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung bei der Seuchenvorsorge:

  • Funde von toten Wildvögeln: Tot aufgefundene Wildvögel sollten aus Sicherheitsgründen generell nicht angefasst werden. Tot aufgefundene Wasser- und Greifvögel sowie der Fund von mehreren toten Singvögeln am gleichen Ort sind der Polizei (Nummer 117) zu melden. Diese leitet die nötigen Massnahmen ein.
  • Meldepflicht für Geflügelhaltungen (vgl. Art. 18a Tierseuchenverordnung): Noch nicht beim Veterinäramt (VETA) angemeldete Geflügelhaltungen (auch Kleinst- oder Hobbyhaltungen) sollen sich registrieren. Das geht ganz einfach online über www.zh.ch/tierregister gelangt man auf die allgemeine Tier-Registrierungs-Seite. Und via diesen Link geht es direkt zur Geflügelregistration: https://www.zh.ch/de/umwelt-tiere/tiere/registrierung-von-tieren.html#1971072256.
  • Zutritt zu Geflügelhaltungen untersagen: Es wird dringend empfohlen, keine Drittpersonen in Geflügelhaltungen zu lassen. Hierfür kann ein Aushang am Hühnerhaus gute Dienste erweisen. Eine entsprechende Vorlage kann gerne bei der Gemeindeverwaltung angefordert werden.

 

 

Kanton Zürich, Gesundheitsdirektion, Veterinäramt

Gemeindeverwaltung Rheinau

 

Offizielle Medienmitteilung des Kantons vom 26.11.2021

https://www.zh.ch/de/news-uebersicht/medienmitteilungen/2021/11/massnahmen-gegen-die-ausbreitung-der-vogelgrippe.html

 

 

 

 


Dokument Allgemeinverfugung_vom_26._November_2021_Kanton_Zurich.pdf (pdf, 1414.7 kB)


Datum der Neuigkeit 30. Nov. 2021